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BugLog – Leben mit dem Luftgekühlten Rotating Header Image

Pimp my Lego-Käfer

Kaum war er zusammengebaut, begannen auch schon die Pläne für kleine Erweiterungen. Glücklicherweise fristen in meiner Sammlung schon seit längerem mehrere Lego Technik Modelle ihr staubiges Dasein, von dem sie dieses Wochenende erlöst wurden. Schließlich braucht man Material, wenn man einen Lego-Käfer pimpen will.

Grund dafür ist, dass der Käfer zwar gut aussieht, aber keinerlei technische Funktionen beinhaltet. Der Motor ist ein Dummy, Vorder- und Hinterachsen sind starr, weder lenkbar noch gefedert oder angetrieben. OK, das Modell ist sozusagen eine Winzigkeit zu klein geraten, um echte Technik einzubauen, aber a’ bisserl was geht allerweil.

In der ersten Ausbaustufe habe ich mich dem Motor und der Hinterachse gewidmet. Ziel war, wenn man den Käfer schiebt, sollen sich die Kolben in den Zylinderköpfen bewegen. Und ein wenig Federweg soll auch fühlbar sein. Auf ein schaltbares Getriebe oder die Drehstabfederung habe ich verzichtet, dafür ist einfach zu wenig Platz.

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Der Lego-Käfer ist fertig

Nachdem am Vorabend schon der Löwenanteil der 1626 Teile verbaut wurde, war das Hinzufügen von Dach, Türen, Stoßstangen und Hauben fast schon eine Kleinigkeit. Es ist wirklich erstaunlich, wie man aus 1626 überwiegend eckigen Teilen einen runden Käfer hinbekommt, aber es geht. Chapeau vor den Jungs von Lego.

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Bild 1 der komplettierte Käfer

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Der Lego-Käfer wird zusammengebaut

Die ersten paar Stunden und geschätzt etwas über 1000 Teile habe ich jetzt zusammen. Zeit für ein paar Aufnahmen des aktuellen Stands der Bauarbeiten.

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Bild 1 Vorderwagen.

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Fritzchen auf Spiegel Online

Seit dem 27.01.09 ist Fritzchen in der Rubrik “Altmetall” von Spiegel Online vertreten. Vor ein paar Wochen habe ich ein paar der Geschichten aus dem BugLog zusammengekürzt und an Spiegel Online geschickt. Hier könnt ihr lesen, was daraus wurde: Flotter Käfer in Fredersdorf.

Es sind sogar vier Photos dabei. OK, ein paar Ungereimtheiten hat der Artikel, aber das verbuche ich unter künstlerische Freiheit. So sind die Stoßstangen bislang nicht aus Vietnam sondern aus Wolfsburg und mit großer Wahrscheinlichkeit ebenso alt wie der Rest des Käfers. Aus Vietnam ist stattdessen die Inneneinrichting, die allerdings auf den Bildern nicht zu sehen ist. Meine Schuld, ich hatte gerade keine Photos in passender Auflösung parat. Und natürlich hat Fritzchen bei der Überführung keine Probleme mit der Batterie gehabt. Es ist eben nur so, dass 6V Bilux bei weitem nicht so hell strahlt wie H4. Und seine Dienste als Hochzeitskutsche haben es irgendwie auch nicht bis in den Artikel geschafft.

Sei dem, wie ihm will, mein Käfer ist auf Spiegel Online, ich bin noch ganz aus dem Häuschen. Jetzt noch ein bisschen gutes Wetter und eine erfolgreiche TÜV-Abnahme und die Saison kann wieder losgehen

Bulli-Wehwehchen

T2-Bulli Baujahr 1976

T2-Bulli Baujahr 1976

Ich habe ja schon angedeutet, daß mein T2-Bulli namens Giacomo nicht ganz ohne Fehler war. OK, er war TÜV-fertig geschweisst worden, aber damit hatte es sich auch schon. Zum Vertuschen der Schweißarbeiten war er unten rum sogar teillackiert worden.

Damit sollten wohl auch die gammeligen und großzügig mit Glasfaser und Spachtelmasse nachgebildeten hinteren unteren Wagenecken verdeckt werden. Natürlich platzt sowas irgendwann auf, wenn man den Rost nicht vorher entfernt, was die Vorbesitzer wohl nicht für nötig erachtet hatten.

Immerhin waren die Schweißarbeiten im Wagenboden ehrlich gekennzeichnet, allein schon durch die immer noch als Lackierungsersatz dienende Grundierung.

Da ich damals wenig Erfahrung mit Bullis hatte, hat mich die seltsame Schaltkulisse nicht weiter gestört. Solange ich den Bulli kannte, ließ er sich schwer schalten. Bis zu dem Tag, als ich von der Uni Hannover wieder nach Hause fahren wollte und er sich an der ersten Kreuzung überhaupt nicht mehr schalten ließ. Der dritte Gang ging einfach nicht mehr heraus. Dazu kam, dass die Kupplung nicht mehr trennte. Also fuhr ich den Wagen gleich direkt durch bis zur Werkstatt meines Vertrauens, damals Steinfeld-KFZ in Limmer.

Dort diagnostizierte man einen kapitalen Getriebeschaden. Glücklicherweise anno ’88 kein großes Ding, Getriebe für diese Autos gab es nun wirklich genug. Allerdings erhöhte das die Anschaffungskosten nochmal um 300 DM, 200 für’s Getriebe 100 für den Einbau. Und dabei war er vier Wochen vorher gerade mit gerissenem Gaszug in eben dieser Werkstatt gewesen.

Die bei jedem Höhlentripp in den Harz lauter werdenden Klackergeräusche vom rechten hinteren Radlager hatte ich dann zu ignorieren beschlossen, denn da bestand schon längst der Plan, den maroden Bulli gegen einen deutlich jüngeren Geländewagen einzutauschen.

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