Eben aufgeschnappt bei Ehrensenf, ein rollender Billardtisch auf T1-Bulli-Basis:
Fährt zwar nicht mehr selbst, hat aber sicher trotzdem ein hohes Freizeitpotential
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Aus dem Leben eines 62er Käfers
Eben aufgeschnappt bei Ehrensenf, ein rollender Billardtisch auf T1-Bulli-Basis:
Fährt zwar nicht mehr selbst, hat aber sicher trotzdem ein hohes Freizeitpotential
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Bin ich heute zufällig drüber gestolpert, Spiegel online hat eine Rubrik Altmetall, in der Leute über Erlebnisse mit ihren Gefährten älteren Baujahrs berichten.
Da hat doch jemand tatsächlich mit ‘nem 66er Faltdachkäfer eine Tour nach Ägypten gemacht. OK, ist schon ein paar Jahre her, damals wurden 66er noch nicht als rare Oldtimer angesehen. Trotzdem nötigt mir sowas Respekt ab, und zwar vor Auto und Fahrer.
Mir wäre heutigentags die Sache zu unsicher und mein Käfer wäre mir dafür auch zu schade. OK, vor fünfzehn Jahren hätt’ ich es vielleicht auch noch gemacht. Tja, nicht nur Autos altern, Fahrer auch
Wenn ich heutigentags mal mehr als eine Person in meinem Käfer mitnehme, kommt mir alles schon etwas eng vor. Auch die Beschleunigung des Boliden leidet doch spürbar, wenn man mal zu viert ist.
Fast unvorstellbar ist es da, wenn ich daran denke, dass ich mit Elliot, meinem Erstkäfer mal sieben Leute gleichzeitig transportiert habe. Ich war jung und einer der ersten in meiner Clique, der ein Auto zur Verfügung hatte. (weiterlesen…)
Wenn man schon einen VW Bus sein eigen nennt, sollte man auch von Urlaubsfahrten berichten können. Da ich den Bus nur ein Jahr hatte, kann ich leider nur von einer Fahrt berichten.
Die Reise ging anno ’88 nach Frankreich, genauer nach Pyla sur Mer, an die größte Düne Europas, die Dune du Pyla. Auf dem gleichen Campingplatz war ich schon ein paar Jahre früher mit Fritzchen. Damals hatten wir an der Loire übernachtet.
Nach drei Wochen Miesepeterwetter zwischen Spree und Oder entwickelte sich der Sonntag ganz so, wie er sollte. Ich nenne das Spitfire-Wetter, blauer Himmel mit langsam dahintreibenden dicken weißen Wolken.
SWMBO und ich holten also den Fritz aus der Garage und sahen in der Umgebung nach, ob unsere Lieblingsrouten noch da waren.
Sowas macht natürlich hungrig und wie es der Zufall wollte, kamen wir genau rechtzeitig zum Mittagessen an “der Goldenen Kartoffel” in Prötzel vorbei. Nach dem Essen noch ein kleiner Verdauungsspaziergang am See und wieder zurück zum Wagen. (weiterlesen…)